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Route des Tuiuiu

Route des Tuiuiu,
Bonito und Pantanal

Von allen Reisezielen, die wir anbieten, ist die Route des Tuiuiu wahrscheinlich das komfortabelste in Bezug auf Infrastruktur, aber ohne dabei den einzigartigen Bezug zur Natur, den dieses Land ausmacht, zu verlieren. Die Fahrt mit dem Auto ermöglicht dem Reisenden eine gewisse Freiheit, sich ohne Angst fortzubewegen, dass man am Ende der Welt ankommt und den Rückweg nicht mehr findet. Man kann zwar kürzere Fahrtrouten finden, die dann über unbefestigte Straßen führen und einen ortskundigen Führer sowie etwas Toleranz dem Schaukeln des Fahrzeuges gegenüber erfordern. Trotz der akzeptablen Infrastruktur ist es kein Touristenziel, das außerhalb Brasiliens bekannt ist; vielleicht weil es im Inneren des Landes weit ab von der Küste liegt, in der Nähe der Grenze zu Bolivien und Uruguay. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es hier an Wasser mangelt. Hier herrscht tropisches Kontinentalklima mit einer Regenzeit im Sommer und einer trockeneren Zeit in den restlichen Monaten. Es regnet von Oktober bis März, genug um einen Grossteil der Landschaft zu überfluten. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Mai bis September, wenn es weniger regnet und somit auch weniger Mücken gibt.
Sie kommen mit dem Flugzeug in Campo Grande, im Bundesstaat Mato Grosso do Sul, an und fahren mit dem Auto bis nach Bonito.

Schnorcheln, in seiner passivsten Form, sich von der Strömung flussabwärts treiben zu lassen. In bis zu 20 Meter tiefen Höhlen und Schluchten tauchen. Flüsse mit ihren Wasserfällen zu erkunden, sei es per Boot oder wandernd. Sich in 90 Meter tiefe Höhlen abseilen, um unterirdische Seen von der Größe eines Fußballfeldes zu erreichen. Und Fischen. Die Region verfügt über einen Tierreichtum, der mit manchen Gebieten Afrikas vergleichbar ist, nur handelt es sich hier um Unterwasserbewohner. Die Serra da Bodoquena ist ein verzauberter Ort, der an jeder Ecke mit Wasserfällen, einer Badeoase oder atemberaubend tiefe Schluchten überrascht. Bonito ist einfach … bonito!

Die gesamte Tourismusbranche und Bewohner dieser Region sind sehr bemüht, dieses Naturparadies zu erhalten. Um einen Massentourismus und damit eine Beeinträchtigung des Ökosystems zu vermeiden, wird die Anzahl der Besucher beschränkt, und so ist es ratsam, die Touren ein paar Monate im Voraus zu reservieren.

Und wenn die Seele nach so vielen entdeckten Schönheiten etwas Ruhe braucht, dann ist es an der Zeit, auf eine Fazenda im Pantanal zu gehen. Die Route des Tuiuiu hat noch einige Überraschungen parat.
Im Bundesstaat Mato Grosso do Sul gibt es mehr Vieh als Menschen. Und all diese Kühe und Rinder durchstreifen den Pantanal zusammen mit Krokodilen, Jaguare, Fischotter, Aras, Schlangen, Wasserschweine, Faultiere, Ameisenbären, riesige Termittennester und dem König des Pantanal: dem Tuiuiú (Ibiss, der größte fliegende Vogel im Pantanal).
In der Trockenzeit ist es leichter, die immer scheuen Tiere zu beobachten. Jedes Tier kommt zum Wasser und da die Seen sich in dieser Jahreszeit verkleinern, kommt es zu regelrechten Krokodilmassenaufläufen. Die beste Zeit ist nachts. Und leise. Es ist immer eine unerwartete Freude, einigen der besonders schüchternen Pantanalbewohner zu begegnen. Die Ibisse, als Herren des Pantanals, sind immer präsent. Wasserschweine leben im Frieden ihrer Unschuld und Krokodile sorglos, wissend, dass sie zu jeder Zeit ein einfaches Opfer finden.
Der Ipe-Baum in Blüte ist eine weitere Sehenswürdigkeit des Pantanals. Die sanfte, grüne Landschaft des Pantanals wird durch diesen Baum mit seiner rosa, gelb oder weiss blühenden Krone unterbrochen. Damit hat der Pantanal-Künstler eine persönliche Farbnote hinterlassen, die einen exquisiten Sinn für Ästhetik, aber auch jede Menge Humor ausdrückt.

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